Einige Programme verwenden ein erweitertes Kontextmenü, dass bei eine Sequenzierung von App-V nicht unterstützt wird. Der aktuelle Sequenzer weist darauf auch hin.
In einigen Fällen kann man sich aber durch ein eigene kleine Reg-Datei weiterhelfen. Am Beispiel von Notepad++ wird dies hier vorgestellt.
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\*\shell\Bearbeiten mit Notepad++]
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\*\shell\Bearbeiten mit Notepad++\command]
@="\"C:\\Program Files (x86)\\Microsoft Application Virtualization Client\\sfttray.exe\" /launch \"Notepad++\" \"%1\""
Diese Reg-Datei wird ausserhalb der Blase importiert. Beim rechten Mausklick auf eine beliebige Datei erscheint im Kontextmenü jetzt der Punkt “Bearbeiten mit Notepad++”. Wählt man diesen aus, so wird über sfttray.exe die App-V Anwendung Notepad++ gestartet und die ausgewählte Datei als Parameter übergeben.
Nachteil dieser Lösung ist, dass eine Anwendung nicht mehr 100% entfernt wird, wenn die Blase gelöscht wird.
Eine Überschrift aus nur zwei Abkürzung. MDOP (Microsoft Desktop Optimization Pack) dürften die meisten bereits von App-V kennen. Und UE-V soll genau ein “Schmerz” von der Applikationsvirtualisierung lösen. Durch App-V wird eine Anwendung in einer (relativ) isolierten Blase ausgeführt. Dies bezieht sich auch auf Einstellungen, die der Benutzer speichert. Diese werden in einer Containerdatei im Profil hinterlegt. Startet er die Anwendung danach z.B. virtuell auf einem Terminalserver, so wird diese Containerdatei wieder herangezogen und er findet seine Einstellungen wieder vor. Sobald er aber die Anwendung in physikalisch installierter Form startet sind diese Einstellung nicht da, da sie nur in der virtuellen Blase zur Verfügung stehen.
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das hätte ich doch glatt übersehen: Seit zwei Wochen steht die Beta des Service Packs 2 für App-V zur Verfügung.
Als primäres Feature ist die Unterstützung von Windows 8 (Server, also RDS und Client) hinzugekommen. Änderungen im App-V Server gibt es (wie auch bei den anderen 4.6 Versionen) keine. Möchte man noch den Management- oder Streaming Server einsetzen, so muss man die 4.5 Version verwenden.
Weiterentwickelt wird momentan wohl nur die Integration in den SCCM.
Eine Beschreibung und den Link auf die Connect Seite ist hier zu finden: http://windowsteamblog.com/windows/b/business/archive/2012/03/15/application-virtualization-4-6-service-pack-2-public-beta-released.aspx
Im letzten Teil dieser Serie schauen wir uns den System Center 2012 Virtual Machine Manager (SCVMM) an. Hier gibt es wieder einige ganze Reihe von Verbesserungen. Die Verbesserungen teilen sich in zwei Hauptgebiete auf: Dienste und Cloud-Unterstützung und auf der anderen Seite Fabric Management.
Dienste und Cloud-Unterstützung:
- Service Livecycle Management:
- Dienste in SCVMM werden als Template definiert und darüber auch aktualisiert.
- mit SCVMM 2012 können Serveranwendungen jetzt auch über Server App-V abstrahiert werden
- Das komplette Deployment inkl. Load-Balancing, erstellen von VMs, Einbinden von SQL-Datenbanken, Rollout von Webanwendungen wird jetzt unterstützt
- Cloud Verwaltung:
- Clouds können erstellt werden und an Benutzer/Gruppen delegiert werden
- Innerhalb der Cloud kann ein Benutzer die ihm erlaubten Rechte ausüben: z.B. VMs erstellen, löschen, Snapshots, …
- Die Anzahl und Ausstattung der VMs kann wiederum über Quotas begrenzt werden
Fabric Management:
- Infrastruktur:
- Erweitertes Powershell
- VMM Server kann geclustered werden
- automatisierte Updateinstallation von Hyper-V Servern (Live Migration, Updates installieren, Neustart, Kontrolle, Live Migration, …)
- Ressourcenoptimierung:
- verbesserte dynamische Optimierung des Hyper-V Clusters
- Power Optimization: Herunterfahren von Hyper-V Knoten bei geringer Last
- für das Monitoring ist jetzt kein SCOM mehr notwendig. Auslastung der Knoten wird jetzt direkt vom VMM Agent gemessen
- Fabric Management
- Unterstützung von XenServer 6.0+
- Bare Metal Provisionierung von Hyper-V Clustern (Anschalten neuer HW per BMC, PXE Boot in WinPE, Download VHD mit Hyper-V Image, bootfähig machen, Integration von weiteren Treibern, Aufnahme in das AD, Aufnahme in einen Cluster, …)
- Verbessertes Netzwerkmanagement mit VLAN Unterstützung
- Verbessertes Storagemanagement durch Unterstützung der SMI-S Schnittstelle
Microsoft Press hat sein kostenloses eBook über Server und Desktop Virtualisierung auf Windows 2008 R2 aktualisiert. Es enthält u.a. Themen bezüglich
- Servervirtualisierung
- Hyper-V
- Neuigkeiten mit Hyper-V in R2
- Local Desktop Virtualisierung
- Windows XP Mode
- App-V
- Med-V
- Windows Virtual PC
- Remote Desktop Virtualisierung
- Remote Desktop Service
- App-V for RDS
- VDI
- Virtualization Management
- Cloud Computing
Ich habe mir mal das VDI Kapitel genau durchgelesen, um zu schauen, ob ich noch relevante Punkte für meinen VDI Vortrag nächste Woche finde. Es ist als Einstieg in die Materie gut geschrieben und hat darüber hinaus viele Links und einige interessante weiterführende Informationen.
Herunterzuladen ist das Buch als PDF oder XPS unter:
http://blogs.msdn.com/microsoft_press/archive/2010/02/16/free-ebook-understanding-microsoft-virtualization-r2-solutions.aspx