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Firewalltests in VMWare

May 4th, 2009 No comments

Um genaue Portangaben bei einer AD Replikation machen zu können, habe ich innerhalb eines VMWare Servers 2.0 eine Testumgebung mit zwei Domänencontroller und einer Firewall dazwischen aufgebaut. Leider ermöglicht VMWare dort nur sehr eingeschränkte Netzwerkeinstellungen (im ESX wäre es einfacher).

Als einfache Firewall nutzte ich M0n0wall: Eine sehr kleiner Linuxfirewall mit vielen netten Features.  Bei VMWare existiert eine fertige Appliance zum herunterladen.

Da ich nur eine interne Netzwerkkarte zur Verfügung hatte, habe ich Monowall drei Netzwerkkarten ins gleiche “Host-Only” Netz gegeben. Eine davon wurde als externes Interface definiert und nicht weiter verwendet – die nächste als internes Interface (LAN) und die letzte als optionales Interface.

Über die Weboberfläche habe ich dann das optionale Interface als LAN2 umbenannt.

LAN hat eine Adresse im Subnetz 192.168.58.0/24 erhalten. LAN2 eine Adresse im Netzwerk 192.168.59.0/24. Die DCs wurden ebenfalls jeweils in unterschiedliche Subnetze gepackt und als Gateway die jeweilige Adresse der Netzwerkkarte von M0n0wall angegeben.

Um die beiden Netzwerkkarten zu verbinden müssen statische Routen in der Firewall hinterlegt werden:

Statische Routen:

Interface Network Gateway Description

LAN2 192.168.58.0/24 192.168.58.15

LAN 192.168.59.0/24 192.168.59.1
Normalerweise gehen Pakete auf diesen internen Routen nicht über die Firewall. Um diese doch zu filtern, ist ein Einstellung zu ändern:

Filtering bridge Enable filtering bridge
This will cause bridged packets to pass through the packet filter in the same way as routed packets do (by default bridged packets are always passed). If you enable this option, you’ll have to add filter rules to selectively permit traffic from bridged interfaces.

Danach gelten auch die Firewallregeln für den Verkehr zwischen LAN und LAN2.

Mit diesem Setup konnte ich dann genau die notwendigen Ports für die Replikation inklusive der festgelegten dynamischen RPC Ports für die AD Replikation und dem FRS ermitteln.



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User und OUs für ADDS Test

April 15th, 2009 No comments

Ein kleines Skript um 2000 User und 20 OUs mit jeweils weiteren 10 OUs anzulegen:

setlocal ENABLEDELAYEDEXPANSION
set basedn=OU=Test-OUs,dc=bktest,dc=intern

dsadd ou %basedn%

for /L %%i in (1,1,20) DO (
dsadd ou “OU=Test%%i,%basedn%”
FOR /L %%a in (1,1,10) do (
dsadd ou “OU=Test%%a,OU=Test%%i,%basedn%”
for /L %%e in (1,1,10) do (
dsadd user “CN=User%%i-%%a-%%e,OU=Test%%a,OU=Test%%i,%basedn%” -samid User%%i-%%a-%%e -fn Test%%a -ln User%%i%%e -pwd T%%i-%%a-%%eest
)
)
)
endlocal

Die Variable BaseDN muss entsprechend des eigenen ADDS Aufbaus angepasst werden.

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Zertifikate von ADDS LDAP/SSL Verbindungen testen

January 16th, 2009 No comments

Um schnell ein Zertifikat eines ADDS Servers zu überprüfen, bietet sich überraschender Weise ein Webbrowser wie der Firefox auf. Trägt man dort in der Adressleiste https://dns-name-des-domänencontrollers:636 ein. Beim Aufruf erscheint unten links das bekannte SSL-Schloss, dass man zur genaueren Inspektion nutzen kann.

Aber: Neuere Firefoxversionen verhindern https Verbindungen auf ungewöhnlichen Ports. Daher muss hier eine Ausnahme für ldaps eingetragen werden:
Um in die erweiterten Einstellungen des Firefoxes zu gelangen muss man in die Adressleiste about:config eingeben. Dort als zusätzlichen Eintrag network.security.ports.banned.override hinzufügen und als Wert den Port 636 hinterlegen (weitere Ports kann man durch Komma getrennt eingeben):

firefox-ansicht-about-config

Details s.a. http://kb.mozillazine.org/Network.security.ports.banned.override

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OpsMgr ADDS 2003 Management Pack Bug

January 12th, 2009 No comments

Heute konnte ich mir endlich die Zeit nehmen einen Alert im SCOM genauer zu betrachten. Obwohl über 2GB auf der NTDS Platte des DCs frei waren und die Subdomäne nur eine Datenbankgröße von 512MB hat, meldete SCOM regelmäßig, dass die Platte zu voll sei.

In diesem Fall sieht die Berechnung folgendermaßen aus:

Name der Regel im MP: AD Database Drive Free Collection

Aktuelle Größen:

ntds.dit: 454672 kbytes
ntds.logs: 10240 kbytes
(das MP Skript betrachtet nur das edb.log File)

Folgende Defaultparameter werden an das Skript übergeben (sind überschreibbar):
<Threshold_DIT>0.2</Threshold_DIT> (also 20%)
<Boundary_DIT>500000</Boundary_DIT>
<Boundary_LOG>200000</Boundary_LOG>
<Threshold_LOG>0.05</Threshold_LOG>

Die Berechnung sieht so aus (aus dem Skript kopiert):

lReserveLog = lSizeDB * CDbl(LOG_THRESHOLD)
If (lReserveLog < LOG_BOUNDARY) Then
lReserveLog = LOG_BOUNDARY
End If
lReserveDB = lSizeDB * CDbl(DIT_THRESHOLD)
If (lReserveDB < DIT_BOUNDARY) Then
lReserveDB = DIT_BOUNDARY
End If

Anhand dieses Beispiels:

  • DIT: 454MByte*0.2 -> 90,8MB (<500000) -> Boundary 500MByte
  • LOG: 454MByte*0,05 -> 22,7MB (<200000) -> Boundary 200MByte

Die Berechnung der Logfilegröße basiert auf der ADDS Datenbankgröße (DIT)

Die Logdateien und die DB liegen auf der gleichen Partition. Daher gilt:

If (lFreeSpaceDB < (lReserveDB + lReserveLog)) Then
bSuccess = False

strMessage = “Free space (” & lFreeSpaceDB & “KB) on drive ” &  UCase(Left(strPathDB, 2)) & ” is lower than the required reserved space for AD Database and Log file. It should be at least ” & (lReserveLog + lReserveDB) & ” KBytes.”

Somit muss der freie Platz größer als 700MByte sein. Was in diesem Beispiel zutrifft.

Trotzdem erscheint im Eventlog und im SCOM die Fehlermeldung:

AD Database and Log : Free space (2614404KB) on drive D: is lower than the required reserved space for AD Database and Log file.
It should be at least 3182704 KBytes.

Wenn man 3182704 durch die DB Größe (454672) teilt erhält man exakt 7. Die entspricht 2+5, d.h. es gibt ein Problem mit dem Komma-Trenner (, in deutsch, . in english)

Ich habe dies überprüft, in dem ich das Skript angepasst habe, damit es die erhaltenen Parameter auch in die Registry speichert (setData..):
Die Boundary Werte sind korrekt, aber Threshold Werte sind auf 5 (log) und 2 (dit) !

Lösung:

Override auf deutschen DCs mit 0,05 und 0,2

Test:
Die Datenbankplatte wurde etwas gefüllt. Kurz darauf wurde folgende korrekte Meldung generiert:

AD Database and Log : Free space (225996KB) on drive D: is lower than the required reserved space for AD Database and Log file. It should be at least 700000 KBytes

Natürlich könnte man als Alternativen Workaround immer die 7fache Größe der Datenbank als freien Speicherplatz bereitstellen, aber gerade wenn man Domänencontroller virtualisiert und die Platten vollständig reserviert, ist dies kein gangbarer Weg. Microsoft sollte hier wie üblich auf die Ländereinstellungen achten! (Oder Nachkommastellen vermeiden. Die Prozentwerte könnten auch als 5% angegeben werden, anstatt 0.05)