Gestern habe ich noch gefragt, ob es schon einen Agent für RHEL6 gibt. Heute stoße ich über den Hinweis, dass das Cumulativ Update 5 (CU5) schon seit 3 Tagen verfügbar ist!
Es korrigiert einen recht störenden Agent Update Bug im CU4 (beim Update des Agents, der normalerweise kein Neustart des Servers benötigt wurden automatisch andere Dienste neugestartet und hat somit zu Serviceunterbrechungen geführt) und ein paar andere Fehler. Zusätzlich beinhaltet es den Agent für Red Hat 6.
Wie versprochen geht es weiter mit der Automatisierung von Enteo durch Powershell. In diesem Blog Eintrag nehme ich mir die Funktion für das Aufwecken eines PCs vor. Leider funktioniert hier die WoL Funktion von Enteo nicht immer. Das liegt u.a. daran, dass bei einem neuen PC nicht alle Informationen vorliegen. In den meisten Netzen wird ein normales WoL Paket (ein Broadcast Paket) nicht an alle Subnetze verteilt. Der Enteo Server und der zu weckende Client sind im Allgemeinen in unterschiedlichen Subnetzen beheimatet. Daher muss mit einem directed Broadcast gearbeitet werden. Dazu wird das Broadcast Paket direkt an die Broadcast Adresse des Zielsubnetzes geschickt. Dazu ist aber die IP Adresse und die Subnetzmaske zur Ermittlung der Broadcast Adresse notwendig. Diese Information liegt Enteo nicht immer vor und ich habe noch keinen Weg gefunden, diese Info beim Erstellen des Computerkontos mitzugeben.
Sehr selten kommt es vor, dass in der SCOM Konsole im Detailbereich nur Buchstabensalat angezeigt wird. Der Text ähnelt dann einer Email in der Quellcodeansicht.
==_NextPart_2cb688e489140fa2448a12bde7ba1e43"; type="text/html" X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V6.00.2800.1106 This is a multi-part message in MIME format. –
Zum Decoden der Ansicht benötigt die Konsole Teile der Outlook Express Installation auf einem XP-Client. Einige Kunden haben OE aber aus ihrem Installationsimage entfernt. Dies ist offiziell nicht von Microsoft Support, ist aber z.B. mittels nLite möglich.
Probembeschreibung: In einigen sichereren Umgebungen sollen servergespeicherte Profile beim Abmelden gelöscht werden. Nach einem Upgrade auf IE8 war dies bei einem Kunden nicht mehr der Fall. Es blieben immer Reste von Anwendungsdateien zurück. Im Speziellen fiel dabei die index.dat vom IE8 auf.
Fehleranalyse: Um der Ursache auf den Grund zu gehen, wurde das Debugging bei der Profilverarbeitung erhöht: Aktivieren des Environment Debug Loggings von Winlogon (http://support.microsoft.com/kb/221833/en-us). Die dabei im Log gefundenen Fehler wurde an Google übergeben
Ursache: Ursache ist ein Fehler im IE8 mit einer speziellen Gruppenrichtlinieneinstellung (Hinzufügen von Trusted Domains per GPO). Das Problem ist hier beschrieben: http://support.microsoft.com/kb/974277/en-us
Der darin beschriebene Workraround mit einer manuellen Registryeinstellung wurde getestet und war erfolgreich. Folgende Einstellung muss durchgeführt werden:
Sollte bei der Installation des Visio Add-In for Disk Space (http://visiotoolbox.com/2010/add-ins.aspx) für den System Center Operations Manager (SCOM) auf einem Windows 7 x64 mit Visio 2010 x64 folgende Fehlermeldung auftauchen:
so liegt das laut dem Installer-Log (wenn man das Setup mit msiexec /I … /l* install.log aufruft) an einem fehlenden Registry Key:
DEBUG: Error 2835: The control ErrorIcon was not found on dialog ErrorDialog
The installer has encountered an unexpected error installing this package. This may indicate a problem with this package. The error code is 2835. The arguments are: ErrorIcon, ErrorDialog,
Error 1720. There is a problem with this Windows Installer package. A script required for this install to complete could not be run. Contact your support personnel or package vendor. Custom action VisSolPublish_BumpVisioChangeId script error -2147024894, WshShell.RegRead: Ungültige Wurzel in Registrierungsschlüssel “HKLM\Software\Microsoft\Office\Visio\ConfigChangeID“. Line 3, Column 1,
MSI (s) (14:34) [09:29:33:624]: Product: Visio Add-In for Disk Space Monitoring — Error 1720. There is a problem with this Windows Installer package. A script required for this install to complete could not be run. Contact your support personnel or package vendor. Custom action VisSolPublish_BumpVisioChangeId script error -2147024894, WshShell.RegRead: Ungültige Wurzel in Registrierungsschlüssel “HKLM\Software\Microsoft\Office\Visio\ConfigChangeID”. Line 3, Column 1,
Action 09:29:33: Rollback. Rolling back action:
[…]
In der Registry ist dieser Schlüssel auch nicht zu finden.
Sometimes the acs forwarder doesn’t connects successfully to the acs server and states in the operations manager event log, that you have to activate debugging to see more details.
You can activate it by following this instruction:
Browse to HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\AdtAgent\Parameters
Create DWORD value = TraceFlags
Edit the TraceFlags entry and enter decimal value 524420
Released a new Version of the SCOM2Nagios Connector. Changes:
1.4
* NEW: variables for processing instruction
* NEW: change case of output (upper/lower)
* BUG: no crash if scom connection is lost
* BUG: no longer needs fullpath in config
In SCCM ein Package mit den Installationsfiles erstellen. Die WinZip MSI Version von der CD kopieren und ins gleiche Verzeichnis die Lizenzdatei hineinstellen. Als Programm die oben beschriebene Batchdatei eintragen. Bei den Reporting Information wird im Dateinamen winzip eingetragen.
Mein Standardvorgehen:
Möglichst keine statischen Pfade, sondern immer Variablen (z.B. %systemroot% anstatt c:\windows)
Möglichst immer absolute Pfade zu Dateien – man weiss ja nie worauf gerade der aktuelle Pfad zeigt. Daher immer ein %~dp0 (%0: Pfad zu Batchdatei, ~: Falls “, dann entfernen, d: Laufwerksbuchstabe, p: Pfad, %~dp0: Pfad zur Batchdatei ohne Name der Batchdatei (aber mit \ am Ende))
Möglichst viel loggen, dass hilft beim Debuggen
Möglichst immer die original Setupdateien verwenden. Der Hersteller dürfte dort bereits sein KnowHow eingebaut haben.
Heute konnte ich mir endlich die Zeit nehmen einen Alert im SCOM genauer zu betrachten. Obwohl über 2GB auf der NTDS Platte des DCs frei waren und die Subdomäne nur eine Datenbankgröße von 512MB hat, meldete SCOM regelmäßig, dass die Platte zu voll sei.
In diesem Fall sieht die Berechnung folgendermaßen aus:
Name der Regel im MP: AD Database Drive Free Collection
Aktuelle Größen:
ntds.dit: 454672 kbytes
ntds.logs: 10240 kbytes (das MP Skript betrachtet nur das edb.log File)
Folgende Defaultparameter werden an das Skript übergeben (sind überschreibbar): <Threshold_DIT>0.2</Threshold_DIT> (also 20%)
<Boundary_DIT>500000</Boundary_DIT>
<Boundary_LOG>200000</Boundary_LOG>
<Threshold_LOG>0.05</Threshold_LOG>
Die Berechnung sieht so aus (aus dem Skript kopiert):
lReserveLog = lSizeDB * CDbl(LOG_THRESHOLD)
If (lReserveLog < LOG_BOUNDARY) Then
lReserveLog = LOG_BOUNDARY
End If
lReserveDB = lSizeDB * CDbl(DIT_THRESHOLD)
If (lReserveDB < DIT_BOUNDARY) Then
lReserveDB = DIT_BOUNDARY
End If
Die Berechnung der Logfilegröße basiert auf der ADDS Datenbankgröße (DIT)
Die Logdateien und die DB liegen auf der gleichen Partition. Daher gilt:
If (lFreeSpaceDB < (lReserveDB + lReserveLog)) Then
bSuccess = False
strMessage = “Free space (” & lFreeSpaceDB & “KB) on drive ” & UCase(Left(strPathDB, 2)) & ” is lower than the required reserved space for AD Database and Log file. It should be at least ” & (lReserveLog + lReserveDB) & ” KBytes.”
Somit muss der freie Platz größer als 700MByte sein. Was in diesem Beispiel zutrifft.
Trotzdem erscheint im Eventlog und im SCOM die Fehlermeldung:
AD Database and Log : Free space (2614404KB) on drive D: is lower than the required reserved space for AD Database and Log file.
It should be at least 3182704 KBytes.
Wenn man 3182704 durch die DB Größe (454672) teilt erhält man exakt 7. Die entspricht 2+5, d.h. es gibt ein Problem mit dem Komma-Trenner (, in deutsch, . in english)
Ich habe dies überprüft, in dem ich das Skript angepasst habe, damit es die erhaltenen Parameter auch in die Registry speichert (setData..):
Die Boundary Werte sind korrekt, aber Threshold Werte sind auf 5 (log) und 2 (dit) !
Lösung:
Override auf deutschen DCs mit 0,05 und 0,2
Test:
Die Datenbankplatte wurde etwas gefüllt. Kurz darauf wurde folgende korrekte Meldung generiert:
AD Database and Log : Free space (225996KB) on drive D: is lower than the required reserved space for AD Database and Log file. It should be at least 700000 KBytes
Natürlich könnte man als Alternativen Workaround immer die 7fache Größe der Datenbank als freien Speicherplatz bereitstellen, aber gerade wenn man Domänencontroller virtualisiert und die Platten vollständig reserviert, ist dies kein gangbarer Weg. Microsoft sollte hier wie üblich auf die Ländereinstellungen achten! (Oder Nachkommastellen vermeiden. Die Prozentwerte könnten auch als 5% angegeben werden, anstatt 0.05)
Ich arbeite als Systemingenieur in diversen Kundenprojekten bei der TechniData IT Service GmbH, die u.a. Standorte in Karlsruhe und Markdorf unterhält.