SCCM 2012 (RC2) benötigt wie schon SCOM eine spezielle Sortierreihenfolge in der Datenbank. Der Prerequest Check während der Einrichtung weißt einem auch darauf hin. Trotz x-facher Installation von SCOM und SCCM falle ich immer wieder drauf herein.
In dem unwahrscheinlichen Fall, dass dies bei einer produktiven Installation passiert, würde ich den sauber Weg empfehlen und den SQL Server wieder deinstallieren und mit der richtigen Collation (=Sortierreihenfolge) neuinstallieren. Die Richtige ist übrigens SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS:
Für die OS Installation wird in SCCM ein WinPE Bootimage eingesetzt. Über die Konsole lässt sich hier auf einfache Art und Weise zusätzliche Treiber einbinden. Relevant ist dies im Allgemeinen nur für sehr neue Netzwerk bzw. SATA Treiber, da Windows 7 von Haus aus schon sehr viele Geräte unterstützt.
Manchmal ist es schwierig den passenden Treiber zu finden. Hilfreich dabei ist die PCI Device ID. Mit dieser eindeutigen ID kann man den Hersteller (VEN_XYZ) und das entsprechende Gerät (DEV_…) über eine Google Suche ermitteln.
Um diese ID zu ermitteln muss man zuerst die Kommandozeilen Option im WinPE Boot Image aktivieren (Eigenschaften des Images).
Danach kann man per F8 eine Kommandozeile auf dem System mit den fehlenden Treibern starten und per
wmic nic get PNPDeviceID
bzw.
wmic idecontroller get deviceid
die IDs ermitteln. Ein Beispiel der Ausgabe ist im folgenden Bild dargestellt:
“Liebe Microsoftler,” habe ich einen Blog Post im Juni 2009 begonnen. Und heute ist mir aufgefallen, dass der damals angemeckerte Dienst vom SCOM jetzt nicht mehr “System Center Management” heißt, sondern jetzt mit dem viel sinnvolleren Text “System Center Management Health Service” im SCOM 2012 bezeichnet ist:
Also, da man nicht nur schimpfen soll, sondern auch loben: Gut so (und ich hoffe es bleibt auch im RTM so )
Juhu! Endlich wieder ein paar neue Management Packs (MP) auf der SCOM 2007 Front!. Nach langem wurde wieder das Core OS MP aktualisiert.
Folgende Änderungen wurden dabei gemacht:
The September 2011 release (version 6.0.6957.0) of the System Center Monitoring Pack for the Windows Server Operating System includes the following changes:
Optimized operating system performance collection rules.
Die Verteilung von Visio und Project 2010 ist ähnlich wie Office 2010 sehr einfach. Im Gegensatz zu Office 2010, bei dem man eine MSP Datei erstellt, ändert man bei Visio und Project die config.xml Datei entsprechend ab. Diese Datei liegt im Visio.ww bzw PrjStd.ww Verzeichnis.
Eine Beispiel-Config kann so aus sehen: (innerhalb des umgebenen <Configuration> Bereichs)
Bei einem Kunden haben wir momentan das Problem, dass es für jeden per OSD neu installierten Rechner zwei Einträge gibt. Einer mit einem aktiven Client und ein zweiter ohne Client aber mit den Active Directory Gruppen. Da die Verteilung von individueller Zusatzsoftware per AD Gruppen erfolgt ist dies ein Problem, da zwar die Collectionzuordnung erfolgt, als Ziel aber der falsche Client verwendet wird. Aktiv ist das neue Delta-Discovery (5min) von R3 und auch eine relativ kurzes Full-Discovery.
Die SCCM Produkt Gruppe hat zu diesem Problem bereits einen Workaround beschrieben, der anhand der Anleitung auch sehr gut umzusetzen war:
SCCM 2007 setzt (noch) 32bit Agenten ein. Daher wird auch ein Programm zuerst einmal im 32bit Kontext ausgeführt und bekommt daher über die Redirects primär Zugriff auf das syswow64 Verzeichnis. Startet man ein regedit, so wird die 32bit Variante gestartet. Es gibt Situationen, in denen man auf jeden Fall die OS native Variante starten möchte, d.h. auf einem x64 die 64bittige und analog auf einem x86 die 32bit. Dazu kann man in einer Batchdatei überprüfen ob bestimmte Kriterien erfüllt sind, oder man verwendet direkt einen (auch mir vor kurzem ) eher unbekannten Alias: sysnative.
So kann man einen Aufruf von %windir%\system32\regedit.exe ersetzen durch %windir%\sysnative\regedit.exe. Im WOW64 Kontext wird dieser Alias erkannt und durch den Verweis auf die 64bit Variante ersetzt.
SCCM 2007 hat eine relativ gute Verwaltung der Treiber für eine Betriebssysteminstallation (OSD), die auch automatisch erkannt und installiert werden. Gerade wenn man viel Zeit und Mühe in die Pflege dieser Liste gesteckt hat, möchte man vielleicht auch bereits installierte Systeme mit den Treibern aktualisieren.
Mir ist keine SCCM interne Möglichkeit bekannt dies umzusetzen. Auch eine versuchsweise erstellte Tasksequenz, die nur die Treiberauswahl beinhaltet bricht auf einem Zielsystem ab, da es nicht im richtigen Kontext (WinPE) ausgeführt wird. Read more…
Im letzten Teil wurde eine Batchdatei zur Erzeugung von CCR Dateien vorgestellt. Möchte man direkt eine komplette Collection installieren lassen, dann läßt sich dies wieder einfach mit der getcomputer.vbs Datei umsetzen:
makeccrall.cmd:
for /F %%i in ('cscript.exe //NOLOGO %~dp0getcomputer.vbs %1 smsserver sitecode') do call %~dp0makeccr.bat %%i
(auch hier wieder smsserver und sitecode durch die korrekten Daten ersetzen)
Alterntiv möchte man eventuell die Installation erzwingen, d.h. egal ob ein Client vorhanden ist oder nicht soll dieser auf jeden Fall installiert und gegebenenfalls repariert werden. Dazu muss in der CCR Datei ein zusätzlicher Parameter angegeben werden. Hierfür ist die Batchdatei forcemakeccr.cmd zuständig:
Ich arbeite als Systemingenieur in diversen Kundenprojekten bei der TechniData IT Service GmbH, die u.a. Standorte in Karlsruhe und Markdorf unterhält.