Ich verwende regelmäßig die Abkürzung SCCM für System Center Configuration Manager. In den MVP Foren wird man dafür regelmäßig gerügt. Ursache hierfür ist, dass Microsoft für seine Produkte nur offizielle Abkürzungen benutzt, die nicht von einer anderen Firma als Trademark eingetragen wurden.
Der Eintrag SCCM ist ein eingetragenes Trademark. Zu finden ist dies z.B. in der entsprechenden Datenbank der USA:
Ähnlich sieht es aus mit dem Operations Manager (SCOM, offiziell OpsMgr):
Wobei hier das Trademark scheinbar abgelaufen ist.
Eine Liste der Abkürzungen der SC Produkte sieht somit so aus:
Microsoft System Center Configuration Manager—ConfigMgr
Microsoft System Center Data Protection Manager—SCDPM
Microsoft System Center Operations Manager—OpsMgr
Microsoft System Center Virtual Machine Manager—SCVMM
Ältere Produkte:
Microsoft Systems Management Server—SMS
Microsoft Operations Manager—MOM
Microsoft System Center Essentials—SCE
Für den System Center 2012 Orchestrator konnte ich auf der Microsoft Seite keine passende Abkürzung finden. Meistens wird auf microsoftfremden Seiten SCO verwendet.
Keine neuen Management Packs im Zeitraum vom 01.09.2012 bis 30.09.2012. Microsoft scheint sich auf das SP1 und den Windows Server 2012 Launch zu konzentrieren
Neue Management Packs im Zeitraum zwischen 25.06.2012 und 18.07.2012:
Die SQL Server Appliance ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen. Aber das MP gibt es schon seit 2010 und wurde jetzt aktualisiert:
Der “Microsoft User Experience Virtualization Generator” wird über das ToolsSetup.exe installiert und ermöglicht die Erstellung, Bearbeitung und Validierung von Templates. Ein Template ist eine einfache XML Datei, die definiert welche Registrywerte und Dateien zu den Usereinstellungen einer Anwendung gehören.
Dabei ist im Allgemeinen kein genaueres Wissen über die Anwendung notwendig. Bei der Erstellung wird die gewünschte Anwendung ausgesucht und gestartet. Der Generator überwacht im Hintergrund auf welche Dateien und Registrierungsschlüssel das Programm zugreift. Im weiteren Schritt können diese ermittelten Werte angepasst werden.
Am Ende sieht eine solche XML Datei so aus:
<?xml version="1.0"?>
<SettingsLocationTemplate xmlns="http://schemas.microsoft.com/UserExperienceVirtualization/2012/SettingsLocationTemplate">
<Name>Miranda IM</Name>
<ID>Miranda-IM</ID>
<Version>2</Version>
<Author>
<Name>Markus Baeker</Name>
<Email>markus@mbaeker.de</Email>
</Author>
<Processes>
<Process>
<Filename>miranda32.exe</Filename>
<ProductVersion>
<Major Minimum="0" Maximum="0" />
<Minor Minimum="9" Maximum="10" />
</ProductVersion>
<FileVersion>
<Major Minimum="0" Maximum="0" />
<Minor Minimum="9" Maximum="10" />
</FileVersion>
</Process>
</Processes>
<Settings>
<File>
<Root>
<EnvironmentVariable>APPDATA</EnvironmentVariable>
</Root>
<Path Recursive="true">Miranda</Path>
</File>
</Settings>
</SettingsLocationTemplate>
Zur Erklärung:
- Zeile 4 und 5 definieren den internen Namen und die Versionsnummer des Templates. Beides wird beim Update in Powershell genutzt (s. vorhergehenden Post), um eine neuere Version zu erkennen. Wird das Template manuell angepasst, so sollte hier die Versionsnummer erhöht werden (Integer Wert)
- Zeile 10-22 definiert, auf welchen Prozess der Agent reagieren soll. Sobald ein Prozess mit passender Produkt- und Dateiversion erkannt wird, werden die Einstellungen aktualisiert und nach dem Beenden wieder gesichert. Der Generator erlaubt hier nur die Angabe von genau einer Version. Die hier verwendeten Min- und Maxwerte müssen manuell (per Notepad oder ähnliches) eingegeben werden.
- Ab Zeile 23 werden die einzusammelnden Werte definiert. In diesem Fall (der Instant Messaging Client Miranda IM) gibt es keine Registry Werte sondern nur Dateien im Profil des Benutzer (%appdata%\Miranda). Der komplette Unterordner wird mitgenommen.
Und wieder ist ein Monat fast vorbei. Es wird Zeit auf die eventuell neu veröffentlichten Managemant Packs zu schauen. Da SC 2012 jetzt veröffentlicht ist, sollte wieder mehr Zeit für die Entwicklung von MPs bei Microsoft vorhanden sein. Mal schauen ob dies stimmt:
Und wie man sieht kamen ein paar MPs für SC 2012 und SQL server dazu.
Neue Management Packs im Zeitraum zwischen 02.04.2012 und 29.04.2012
Auch Microsoft hat Humor am 1. April:
Windows Phone jetzt auch für Linkshänder
Im umkämpften Smartphone-Markt will Microsoft Marktanteile durch zielgruppenspezifische Angebote gewinnen
Unterschleißheim, 01. April 2012. Im Kampf um Marktanteile geht Microsoft mit seinem Smartphone Betriebssystem Windows Phone neue Wege. Eine speziell für Linkshänder entwickelte Version soll jetzt den Durchbruch bringen. Durch das exklusive Angebot peilt Microsoft eine Verdoppelung seiner weltweiten Marktanteile binnen eines Quartals an. Das neue Windows Phone 7.6 Lefty Update ist ab dem 13. August, dem offiziellen Linkshänder-Tag, für alle Endgeräte verfügbar.
Rund 15 Prozent der Bevölkerung weltweit sind Linkshänder und bislang weitgehend vom Smartphone-Boom ausgeschlossen, da sie aufgrund ihrer angeborenen „Begabung“ oft Schwierigkeiten mit der Bedienung der Geräte haben. [...]
http://www.microsoft.com/germany/newsroom/pressemitteilung.mspx?id=533512
In den letzten 20 Tagen wurde erneut das OS Management Pack aktualisiert.
Neue Management Packs im Zeitraum zwischen 10.10.2011 und 30.10.2011
Diesmal gibt es keine großen Änderungen, sondern nur ein paar kleinere Korrekturen:
- Disabled BPA Rules by default.
- Added appropriate SQL Stored Procedures credentials
- Updated Knowledge of Logical Disks
- Updated Overrides for Logical Disks
Interessant. Seit fast einem Monat gibt es keine neuen Managementpacks. Trotzdem schreibe ich hier mal diesen Post, damit man nicht glaubt, dass ich es einfach vergessen habe
In diesem Blog-Post werden zwei weitere Komponenten des Scripts vorgestellt: Ping und somit den Status eines Rechners ermitteln und die Ermittlung ob ein Benutzer angemeldet ist.
Je nach dem Status des Systems kann ein Rechner sofort neuinstalliert werden (wenn er aus ist, oder er läuft aber an einem Client kein Benutzer angemeldet ist). Sollte ein Benutzer angemeldet sein, dann darf eine Neuinstallation nur nach einer gewissen Uhrzeit erzwungen werden (z.B. ausserhalb der normalen Arbeitszeit).
Hier die Funktion um die Erreichbarkeit eines Rechners zu ermitteln:
function doPing
{param([string]$name)
$ping = new-object System.Net.NetworkInformation.Ping
$ping.send($name)
}
Als Übergabeparameter wird der Rechnername benötigt. Dies kann alternativ auch die IP Adresse sein. Verwendet wird die NetworkInformation-Class “Ping”. Die Funktion gibt ein Objekt des Typs PingReply zurück. Vergleicht man dessen Eigenschaft mit Success, dann weiß man, ob der Rechner erreichbar ist oder nicht (Beispiel für nicht ereichbar: (doPing $strIP).status -ne “Success”).
Die zweite Funktion versucht remote auszulesen, welcher Benutzer aktuell angemeldet ist:
function getUser
{param([string]$pc)
((Gwmi -class Win32_ComputerSystem -ComputerName $pc)| select-object username).username
}
Auch hier wird als Parameter der Rechnername mitgegeben. Anstatt .Net/Powershell interne Funktionen zu nutzen, wird eine WMI Abfrage durchgeführt. Im Standard Win32_ComputerSystem Objekt existiert die Eigenschaft UserName. Darin ist der gerade interaktiv angemeldet Benutzer hinterlegt (Consolenbenutzer). Vergleicht man mittels if (-not $username), ob der Wert leer ist, dann kann man einfach feststellen, ob gerade ein Benutzer angemeldet ist.