Möchte man auf die schnelle bei einem Windows 2008 DHCP Server in jedem Scope DHCP Options anpassen, so lässt sich dies mit ein paar Zeilen Batchcode erledigen:
for /f "usebackq skip=4" %%a in (`netsh dhcp server \\DHCPSERVER show scope`) do (
netsh dhcp server \\DHCPSERVER scope %%a set optionvalue 006 IPADDRESS ip.des.dns.servers ip.des.zweiten.dns
netsh dhcp server \\DHCPSERVER scope %%a set optionvalue 015 STRING dns.name
Ich habs nie gemacht und auch nicht für sinnvoll gehalten (oder war ich nur zu faul?).
Jetzt gibt es dazu eine konkrete Aussage von Microsoft:
Is there a way to isolate a DC in order to do an AD Schema upgrade? I cannot find any documentation on how to do this.
Answer
Isolating the Schema Master for ADPREP /FORESTPREP is unsupported (i.e. "not tested by the Product Group") and not recommended*; we intentionally try to block you from this scenario starting in Win2003 SP1.
Migriert man einen Druckserver in eine neue Domäne, so gibt es häufig Probleme mit dem Publizieren der Drucker im Active Directory (ADS). Bei einzelnen Druckern hilft es den Hacken im AD veröffentlich zu entfernen, übernehmen und wieder zu setzen. Gerade bei vielen Druckern macht dies natürlichen keinen Spaß. Und IT soll ja Spaß machen
Daher hat Microsoft auch hier eine Komandozeilenalternative bereitgestellt: setprinter
Den Status der Veröffentlichung (unpublished, published oder published pending) kann man mittels setprinter -show \\druckservername 7 anzeigen lassen.
Um das Publizieren aller Drucker eines Druckservers zu erzwingen, bietet sich der Befehl setprinter \\druckservername 7 “dwAction=publish” an.
Mir begegnen regelmäßig Situationen, in dem im ADDS und Eventlog bestimmte Dinge nachgeschaut werden müssen. Dabei gehen viele direkt ins Eventlog und suchen nach dem Namen des gesperrten Users oder ähnliches. Gerade in größeren Umgebungen ist diese Vorgehensweise sehr ineffizient und auch nicht präzise, da andere Ereignisse die Suchergebnisse beeinträchtigen können.
Daher sollte die Devise sein: Zuerst Zeitpunkt und Ort herausfinden und dann im Eventlog nachschauen.
Solange am Objekt nichts geändert wurde, ist der letzte Änderungszeitpunkt und Ort eigenschaftsgenau kontrollierbar.
Dazu ein kleines Beispiel: Ein Anwender beschwert sich, dass sein Konto ständig gesperrt wird. Er hat vor einigen Stunden sein Kennwort geändert.
Bevor das Konto zurückgesetzt wird, werden noch schnell wichtige Eigenschaften mittels repadmin extrahiert:
Dabei werden die Metadaten des per DN angegebenen Objektes (CN=…) auf allen Domänenkontrollern (*) ausgelesen und in eine Textdatei gespeichert.
In der Textdatei steht jetzt pro Domänencontroller eine Liste aller Attribute des Objektes und weitere wesentliche Parameter. Für dieses Beispiel relevant ist die LockoutTime:
Dieser Eintrag zeigt deutlich, dass das Attribut lockoutTime (also wann das Konto gesperrt wurde) auf dem Domänencontroller dc1 um 11:11 geändert wurde.
Somit kann man direkt diese Daten nutzen und ins Securitylog vom dc1 um 11:11 schauen.
Ereignistyp: Fehlerüberw.
Ereignisquelle: Security
Ereigniskategorie: (9)
Ereigniskennung: 675
Datum: 23.11.2010
Zeit: 11:11:11
Benutzer: NT-AUTORITÄT\SYSTEM
Computer: dc1
Beschreibung:
Fehlgeschlagene Vorbestätigung:
Benutzername: user1
Benutzerkennung: TEMP\user1
Dienstname: krbtgt/TEMP.LOCAL
Vorauthentifizierungstyp: 0×2
Fehlercode: 0×18
Clientadresse: 192.2.0.10
Die Sperrung ging als vom Client 192.2.0.10 aus. Eine Rückfrage beim User ergibt direkt, dass er das Kennwort an einem anderen Client geändert hat, aber an dem oben angegebenen Client schon länger angemeldet ist.