MDOP: UE-V – Teil 4– Erstellung eigener Templates

Der “Microsoft User Experience Virtualization Generator” wird über das ToolsSetup.exe installiert und ermöglicht die Erstellung, Bearbeitung und Validierung von Templates. Ein Template ist eine einfache XML Datei, die definiert welche Registrywerte und Dateien zu den Usereinstellungen einer Anwendung gehören.

Dabei ist im Allgemeinen kein genaueres Wissen über die Anwendung notwendig. Bei der Erstellung wird die gewünschte Anwendung ausgesucht und gestartet. Der Generator überwacht im Hintergrund auf welche Dateien und Registrierungsschlüssel das Programm zugreift. Im weiteren Schritt können diese ermittelten Werte angepasst werden.

Am Ende sieht eine solche XML Datei so aus:


<?xml version="1.0"?>
<SettingsLocationTemplate xmlns="http://schemas.microsoft.com/UserExperienceVirtualization/2012/SettingsLocationTemplate">
<Name>Miranda IM</Name>
<ID>Miranda-IM</ID>
<Version>2</Version>
<Author>
<Name>Markus Baeker</Name>
<Email>markus@mbaeker.de</Email>
</Author>
<Processes>
<Process>
<Filename>miranda32.exe</Filename>
<ProductVersion>
<Major Minimum="0" Maximum="0" />
<Minor Minimum="9" Maximum="10" />
</ProductVersion>
<FileVersion>
<Major Minimum="0" Maximum="0" />
<Minor Minimum="9" Maximum="10" />
</FileVersion>
</Process>
</Processes>
<Settings>
<File>
<Root>
<EnvironmentVariable>APPDATA</EnvironmentVariable>
</Root>
<Path Recursive="true">Miranda</Path>
</File>
</Settings>
</SettingsLocationTemplate>

Zur Erklärung:

  • Zeile 4 und 5 definieren den internen Namen und die Versionsnummer des Templates. Beides wird beim Update in Powershell genutzt (s. vorhergehenden Post), um eine neuere Version zu erkennen. Wird das Template manuell angepasst, so sollte hier die Versionsnummer erhöht werden (Integer Wert)
  • Zeile 10-22 definiert, auf welchen Prozess der Agent reagieren soll. Sobald ein Prozess mit passender Produkt- und Dateiversion erkannt wird, werden die Einstellungen aktualisiert und nach dem Beenden wieder gesichert. Der Generator erlaubt hier nur die Angabe von genau einer Version. Die hier verwendeten Min- und Maxwerte müssen manuell (per Notepad oder ähnliches) eingegeben werden.
  • Ab Zeile 23 werden die einzusammelnden Werte definiert. In diesem Fall (der Instant Messaging Client Miranda IM) gibt es keine Registry Werte sondern nur Dateien im Profil des Benutzer (%appdata%\Miranda). Der komplette Unterordner wird mitgenommen.
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