Seit Mitte dieser Woche steht das Kumulative Update 2 für System Center Configuration Manager 2012 zum direkten Download als Hotfixe zur Verfügung.
Knowledge Base Artikel 2780664 beschreibt die enthaltenen Hotfixes. Wie bei CU üblich beinhaltet es alle Änderungen aus CU1.
Folgende Verbesserungen sind aus meiner Sicht erwähnenswert:
- OUs in DDRs dürfen jetzt auch länger als 220 Zeichen ein
- Applikationsvoraussetzungen wie “Service Pack 1” werden jetzt korrekt ausgewertet
- Beinhaltet Update 2744420
- Windows 8 und Office 2013 werden jetzt korrekt in Asset Intelligence Reports angezeigt
ACHTUNG: Auch wenn der Asset Intelligence Report jetzt Windows 8 erkennt, ist der SCCM Client erst ab 2012 SP1 auf Windows 8 und Windows Server 2012 lauffähig, da das WMI Datenbank Schema um Attribute ergänz worden, die den SCCM Agent fälschlicherweise annehmen lassen, dass die Datenbank korrupt ist.
Quelle: http://blogs.technet.com/b/configmgrteam/archive/2012/12/13/cumulative-update-2-now-available-for-system-center-2012-configuration-manager.aspx
Da gerade zwei interessante neue Management Packs herausgekommen sind, muss ich diesmal deutlich früher einen Überblick über diese bringen.
Das Printer Management unterstützt als wesentliches neues Feature jetzt den Windows Server 2012. Die komplette Liste der Änderung liest sich so:
Print Server Library:
- Disabled and set visible to false for dashboard and performance views.
Print Server 2003:
- Fixed rule for collecting “jobs spooling”
Print Server 2008:
- Added support for monitoring the Print Server Role on Windows Server 2008 R2.
Print Server 2012:
- Added support for monitoring the Print Server Role on Windows Server 2012.
Das lync Management Pack gibt es jetzt auch für den Lync 2013 Server und unterstützt damit auch synthetische Transaktionen, d.h. es werden aktiv Verbindungen zum Lync Server aufgebaut, Audio und Video Konferenzen und weitere Funktionen getestet. Zur Verwendung dieser Funktion muss ein Watcher Node installiert werden. Dazu ist neben dem Management Pack weitere Software von der nachfolgenden Webseite notwendig: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=35842
Neue Management Packs im Zeitraum zwischen 02.12.2012 und 13.12.2012:
Nach fast zwei Monaten ist es mal wieder an der Zeit einen Blick auf die aktuellen Management Packs (MP) bei Microsoft zu werfen:
Neue Management Packs im Zeitraum zwischen 01.10.2012 und 02.12.2012
Überwachung des Service Bus und Workflow Managers durch SCOM:
Die Anpassungen an der Microsoft WSUS Infrastruktur aufgrund des unsicheren WSUS Zertifikats haben viele Verwirrungen und Auswirkungen nach sich gezogen. Gerade auch auf SCCM Seite konnte nicht direkt das notwendige WSUS Hotfix eingespielt werden.
Auch jetzt noch kommt es bei SCCM 2007 zu einem hohen Downloadaufwand. Das liegt daran, dass durch die Anpassungen die Metadaten vieler Updates aktualisiert werden mussten. Aktuell bedeutet dass für den SCCM, dass dieser das komplette Update erneut herunterladen muss.
Um diesen unnötigen Aufwand abzustellen hat Microsoft ein (für SCCM) kritisches Hotfix herausgebracht. Wir MVPs wurden gebeten, dieses Update möglichst weiträumig publik zu machen:
Das Hotfix behebt für zukünftige Synchronisationen das Problem. Bereits fehlerhaft angezeigt Updates müssen erneut heruntergeladen werden. Eine entsprechende Anleitung kann man im Knowledge Base Artikel nachlesen.
In den meisten Fällen läuft das User State Restore automatisch ab. Im nachfolgenden Fall musste manuell eingegriffen werden und die Daten aus dem Container gesichert werden.
Der ScanState von USMT wird von SCCM mit einem zufällig generierten Passwort geschützt. Der erste Schritt ist somit dieses Passwort zu ermitteln.
In der Konsole findet man diese Informationen unter “Assets and Compliance\Overview\User StateMigration”. Die Recovery Informationen eines Objekts sehen wie in nachfolgender Abbildung aus:

Blau hinterlegt ist hier der Recovery Key. Leider ist dieser so lang und komplex, dass viele Drittprogramme zum Zugriff auf den Container nicht funktionieren. Möchte man die komplette Datei zurücksichern, so ist dies mit loadstate möglich. Dafür sollte man den Key in eine Textdatei speichern (ohne Umbruch am Ende der Zeile) und als Entschlüsselungskey diese Datei eingeben:

Ist der Container nicht beschädigt und auch das Mapping der Benutzer kann durchgeführt werden, dann werden die Dateien auf dem PC auf dem man die Kommandozeile ausführt zurückgesichert.
Wahrscheinlich wird dies aber nicht funktionieren, da sonst das Zurückspielen bereits über den SCCM erfolgreich gewesen wäre.
Das Zurücksichern in diesem speziellen Fall (User Mapping, Error Code 26) beschreibe ich im nächsten Artikel.
Im Rahmen einer Vortragsserie haben ein Kollege und ich die Neuerungen in Windows Server 2012 vorgestellt. In diesem Post möchte ich diese nochmal zusammenfassen und einige Details erklären:
In folgenden Bereichen sehe ich Neuerungen:
Limits
- 64vCPUs per Guest
- 4TB per Host
- 320 logical CPUs pro Host
- 1TB pro VM
- 64 Cluster Nodes
- 4000 VMs pro Cluster
Categories: Deutsch, Hyper-V, System Center 2012, Virtual Machine Manager Tags: Hyper-V, LiveMigration, Powershell, scvmm, security, Snapshot, SP1, Windows
Ich bin mal wieder spät. Aber eventuell gibt es ein paar Leser, für die das öffentliche Beta von SCCM 2012 SP1 neu ist 
Die Hauptneuerungen sind:
- Unterstützung von Windows 8 und Windows Server 2012
- Verteilpunkte in der Cloud (Azure)
- Powershell Kommandos
- Verwalten von Mac OS X, Linux und UNIX Systemen
Gerade den letzten Punkt finde ich bemerkenswert. Microsoft öffnet seine Managementsysteme immer weiter in Richtung anderen Plattformen.
Details zum Servicepack:
http://blogs.technet.com/b/server-cloud/archive/2012/09/10/system-center-2012-configuration-manager-sp1-beta-and-windows-intune-update.aspx
Details zur Linux Integration:
http://blogs.technet.com/b/server-cloud/archive/2012/06/15/system-center-2012-extends-client-management-and-security-to-mac-and-linux.aspx
“To help manage Mac OS X desktops, Configuration Manager 2012 SP1 CTP enables network discovery, along with hardware and software inventory capabilities. It also allows to you manage policy settings and distribute software and patches.
For Linux (and Unix) Servers, Configuration Manager 2012 SP1 CTP provides hardware inventory, software inventory, and the ability to deploy and update software. It also provides secure and authenticated communications to the Linux (and Unix) servers, along with consolidated reporting capabilities. “
Categories: Configuration Manager, Deutsch, System Center, System Center 2012 Tags: Hardware, Linux, Powershell, SCCM, SP1, Unix, update, Windows
Sometimes if you are testing the import of a bunch of incidents, it is necessary to delete them.
As usual you can do it with a one-line powershell:
This command deletes all incidents that are created from yesterday to now:
(Get-SCSMClass -Name "System.WorkItem.Incident" | Get-SCSMClassInstance)
| where {$_.FirstAssignedDate -gt ((get-Date).addDays(-1))} | Remove-SCSMClassInstance
In SCSM you first have to retrieve the class you are interessted in. After that you search for all instances of this class. The last command Remove-SCSMInstance deletes all matching instances.
Neue Management Packs im Zeitraum zwischen 19.07.2012 und 01.09.2012:
Aktualisiert wurde das Management Pack für den SQL Server. Es wurde folgendes korrigiert:
- Fixed DB File Group Free Space bug
Wie bei den meisten Management Packs kann es für SCOM 2007 R2 und für SC 2012 OM eingesetzt werden. Hier die Links zu den einzelnen MPs und der Dokumentation:
Es gibt Situationen, in dem man die in SCCM 2012 vorhandene Remotesteuerung nutzen möchte, ohne dass die komplette CM Konsole installiert ist.
Normalerweise wird Remote Control innerhalb der CM Konsole über das Kontextmenü bei einem Client und Start->Remote Control gestartet.
Möchte man das Remote Control außerhalb der Konsole verwenden (z.B. da man die Konsole nicht auf viele Clients installieren möchte), so reicht es den Unterordner i386 unter „C:\Program Files (x86)\Microsoft Configuration Manager\AdminConsole\bin“ zu kopieren und z.B. in RemoteControl umzubenennen. Darin enthalten ist der CmRcViewer.exe. Nach dem Start kann über File->Connect die Verbindung zu einem PC aufgenommen werden.
Alternativ kann man die Clientadresse direkt als Parameter übergeben:
cmrcviewer.exe <Address> [\\Site Server Name]
“Address“ ist die IP Adresse, Netbios Name oder der FQDN des Clients. Wenn auf dem Quellclient kein SCCM Client installiert ist, dann muss man den Site Server angeben, da diese benötigt wird, um die Berechtigung des Aufrufers zu überprüfen.