SC 2012: Testversion (Eval) in Vollversion ändern
Die 180 Tage Testzeitraum nähern sich seit dem Releasetermin am 1. April 2012 langsam dem Ende zu. Es stellt sich daher die Frage, wie (oder ob) man aus dem Evaluationsmodus in den lizenzierten Modus wechseln kann. Obwohl die einzelnen Produkte immer stärker zusammenwachsen, unterscheiden sie sich doch in dieser Frage:
System Center 2012 Configuration Manager (SCCM)
Beim SCCM funktioniert der Wechsel über das Configuration Manager Setup im Startmenü. Dort wählt man den Punkt Site “maintenance or reset site” und nachfolgend “Convert from Evaluation to Full Product Version…”.
Eine bebilderte Anleitung (in englisch) kann bei meinem MVP Kollegen Ronni Pedersen gefunden werden: http://www.ronnipedersen.com/2012/05/convert-system-center-2012-from-evaluation-to-full-product-version/
System Center 2012 Operations Manager (SCOM)
Beim SCOM schein Microsoft die Key-Eingabe in der Oberfläche vergessen zu haben. Daher erfolgt die Aktivierung über die Powershell. Ein passende Beschreibung ist im Knowledge Base Artikel 2699998 zu finden: http://support.microsoft.com/kb/2699998/en-us
System Center 2012 Service Manager (SCSM)
SCOM: Neue Management Pack in den letzten drei Wochen
Neue Management Packs im Zeitraum zwischen 25.06.2012 und 18.07.2012:
Die SQL Server Appliance ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen. Aber das MP gibt es schon seit 2010 und wurde jetzt aktualisiert:
- Microsoft Data Warehouse Appliance v2 Management Pack (Discovery) 2.0.10.0
- Microsoft Data Warehouse Appliance v2 Management Pack (Monitoring) 2.0.10.0
- Microsoft SQL Server Appliance Base Management Pack (Discovery) 1.0.5.0
- Microsoft SQL Server Appliance Library 1.0.5.0
- MP Guide Data Warehouse Appliance V2
- MP Guide SQL Server Appliance Base
Kontextmenü in App-V und Notepad++
Einige Programme verwenden ein erweitertes Kontextmenü, dass bei eine Sequenzierung von App-V nicht unterstützt wird. Der aktuelle Sequenzer weist darauf auch hin.
In einigen Fällen kann man sich aber durch ein eigene kleine Reg-Datei weiterhelfen. Am Beispiel von Notepad++ wird dies hier vorgestellt.
Windows Registry Editor Version 5.00 [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\*\shell\Bearbeiten mit Notepad++] [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Classes\*\shell\Bearbeiten mit Notepad++\command] @="\"C:\\Program Files (x86)\\Microsoft Application Virtualization Client\\sfttray.exe\" /launch \"Notepad++\" \"%1\""
Diese Reg-Datei wird ausserhalb der Blase importiert. Beim rechten Mausklick auf eine beliebige Datei erscheint im Kontextmenü jetzt der Punkt “Bearbeiten mit Notepad++”. Wählt man diesen aus, so wird über sfttray.exe die App-V Anwendung Notepad++ gestartet und die ausgewählte Datei als Parameter übergeben.
MDOP: UE-V Beta 2
Ich habe in einigen Posts die User Experience Virtualization vorgestellt. Letzte Woche wurde die Beta 2 mit einigen Änderungen vorgestellt:
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New Template:
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Desktop Settings (Start Menu & Taskbar, Folder Options, Region & Language)
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Updated Templates:
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Office 2010 (improved templates)
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Internet Options (IE8 support added, Favorites & Homepage roam between IE8/IE9/IE10)
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Ease of Access (Magnifier, Narrator, & On-Screen Keyboard support added)
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Roaming applicable desktop settings between Windows 7/Server 2008 R2 & Windows 8/Server 2012
SCCM: Sprache in Multilanguage WIM definieren
Da ich selber immer nach dieser Einstellung suche, dokumentiere ich mal die Parameter in der CustomSettings.ini in einem Settings Paket für mich, um bei einer Windows 7 WIM mit mehreren bereits installierten Sprachen die deutsche als Defaultsprache auszusuchen:
[Settings] Priority=Default Properties=MyCustomProperty [Default] OSInstall=Y SkipCapture=YES SkipAdminPassword=NO SkipProductKey=YES UserLocale=de-DE SystemLocale=de-DE KeyboardLocale=0x0407:00000407;0407:00000407 UILanguage=de-DE GeoID=217
Relevant für die Sprachauswahl sind die letzten fünf Einträge
SCOM: Neue Management Packs in den letzten 30 Tagen
Neue Management Packs im Zeitraum zwischen 25.05.2012 und 24.06.2012
Der System Center Service Manager Servicepack ist das erste Release im Web Service. Das OS Update beinhaltet folgende relevate (aus meiner Sicht) Änderungen:
- Erkennung und Überwachung von Cluster Disks
- Alle Plattenarten (Normal, CSV, Clsuter disk) werden jetzt ähnlich überwacht
- diverse Korrekturen
Management Packs:
- Microsoft System Center Service Manager Discovery 7.5.1561.0
- Microsoft System Center Service Manager Library 7.5.1561.0
- Service Manager Monitoring Management Pack 7.5.1561.0
- Windows Server 2000 Operating System 6.0.6972.0
- Windows Server 2003 Operating System 6.0.6972.0
- Windows Server 2008 Operating System (Discovery) 6.0.6972.0
- Windows Server 2008 Operating System (Monitoring) 6.0.6972.0
- Windows Server 2008 R2 Best Practice Analyzer Monitoring 6.0.6972.0
- Windows Server Cluster Disks Monitoring 6.0.6972.0
- Windows Server Operating System Library 6.0.6972.0
- Windows Server Operating System Reports 6.0.6972.0
Dokumente
SCCM 2012: Core Server
Der SCCM Client benötigt als Grundvoraussetzung das .NET Framework 4.0. Im Allgemeinen bekommt man davon wenig mit, da das Framework beim Installieren des Clients automatisch von Siteserver nachgeladen und installiert wird.
Ein unbedarftes Ausrollen des Clients an Core Server versetzt diese Installation aber in eine Endlosschleife. Da das Clientsetup unendlich versucht das volle Framework zu installieren. Das komplette Framework kann aber nicht auf einem Core Server installiert werden. Dafür hat Microsoft eine extra Version zum Download bereitgestellt: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=22833.
MDOP: UE-V – Teil 4– Erstellung eigener Templates
Der “Microsoft User Experience Virtualization Generator” wird über das ToolsSetup.exe installiert und ermöglicht die Erstellung, Bearbeitung und Validierung von Templates. Ein Template ist eine einfache XML Datei, die definiert welche Registrywerte und Dateien zu den Usereinstellungen einer Anwendung gehören.
Dabei ist im Allgemeinen kein genaueres Wissen über die Anwendung notwendig. Bei der Erstellung wird die gewünschte Anwendung ausgesucht und gestartet. Der Generator überwacht im Hintergrund auf welche Dateien und Registrierungsschlüssel das Programm zugreift. Im weiteren Schritt können diese ermittelten Werte angepasst werden.
SCOM 2012: Neue Konfigurationskonsole
Eine Neuerung in SCOM 2012, die mir bis jetzt noch nicht aufgefallen ist, ist die neue Konfigurationsoberfläche in der Systemsteuerung. Jetzt muss man nicht mehr das Setup oder die Powershell bemühen, um eine neue Managementgruppe hinzuzufügen:
System Center 2012: Collations….
Das Thema Sortierreihenfolgen im SQL Server für die einzelnen System Center Produkte ist in 2012 etwas komplizierter geworden. Gerade wenn man SCSM und SCOM kombinieren will, dann stößt man auf das Problem, dass OM SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS fordert und SM eine Warnung bringt, wenn man diese Collation benutzt. Ich habe bereits für ein SC Projekt eine Microsoft Support Anfrage gestellt und eine ausführliche Antwort bekommen. Auch in meinem Blog mehren sich die Suchanfragen zu SC 2012 und Collation.