ConfigMgr: Supportoptionen für Windows Server 2012 R2 und Windows 8.1
Der Releasetermin rückt näher und die Entwickler dürfen bereits mit der RTM Version aus Technet bzw. MSDN arbeiten. Eine Enterpriseversion (VL) gibt es zwar noch nicht, trotzdem sollte man sich schon jetzt Gedanken machen, ob der bestehende System Center Configuration Manager 2007 R2 bzw. 2012 für die neuen Versionen tauglich ist.
Microsoft hat dazu einen passenden Artikel verfasst: http://blogs.technet.com/b/configmgrteam/archive/2013/09/16/support-questions-about-win-8.1-and-winsvr-2012-r2-for-configmgr-and-endpoint-protection.aspx
Zusammengefasst sieht die Situation so aus:
Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 als CLIENT bzw. als Distribution Point (bei 2012)
SCCM: OSD Deployment mit Logablage auf dem Server
Da ich es selber immer wieder suchen muss, hier ein Beispiel für die Logablage auf dem Server:
- Anlegen eines Ordners MDTLogs auf dem Server
- Berechtigen des Site Connections Accounts zum Anlegen von Unterordnern und Erstellen von Files
- Freigeben des Ordners (in meinem Beispiel ist es ein Unterordner von der Hauptquellenfreigabe ConfigMgr)
- Ergänzen der Customsettings.ini um folgende Einträge (z.B. im Bereich [Default]):
SLShare=\\sccmserver\ConfigMgr\MDTLogs SLShareDynamicLogging=\\sccmserver\ConfigMgr\MDTLogs\%OSDComputerName% UserID=WhatEver UserDomain=WhatEver UserPassword=WhatEver
Die SLShare Eigenschaft ist für das Kopieren der Logs am Ende einer Installation zuständig (fehlgeschlagen oder erfolgreich). Das DynamicLogging schreibt die aktuellen BDD.log Einträge während der Installation auf den Zielordner. Die WhatEver User und Domäne sind ernst gemeint. Sort sollte ein nichtexistierender Benutzer stehen, da die Verbindung zum Siteserver schon offen ist und recycled werden kann.
SCSM: Verwaltung von Monitoren als Asset
Hardwareinformationen für IT Asset im Service Manager (SCSM) können am Besten über den ConfigMgr importiert werden. Plug&Play Monitore werden bereits mit ein paar Informationen erkannt. Dabei fehlen Seriennummern und auch ein Produktcode des Monitors.
Dank EDID (extended display identification data) stehen diese Informationen am Client in der Registry bereit. Bereits seit längerem gibt es einen kleinen WMI Provider bei SourceForge (http://sourceforge.net/projects/wmimonitor/), der die Registryinformationen auswertet und als WMI Klassen bereitstellen. Seit ConfigMgr 2012 ist das Einbinden weiterer WMI Klassen in die Hardwareinventur denkbar einfach geworden.
SC 2012 SP1 Update Rollup 3 verfügbar
Vor zwei Tagen hat Microsoft das Update Rollup 3 für die System Center Familie verfügbar gemacht (alle Produkte außer ConfigMgr). Die Updates sind wie bei den letzten Rollups üblich auch in Windows Update auffindbar.
Hier der direkte Link zu der Beschreibung:
http://support.microsoft.com/kb/2836751/en-us
Beachtet bitte auch die Installationshinweise am Ende des Knowledge Base Artikels, da z.B. bei OpsMgr immer ein paar manuelle Schritte nötig sind bzw. bei SCVMM, der noch auf UR1 ist, das UR1 zuerst deinstalliert werden muss!
OpsMgr: Neue Management Packs seit Ende Juli 2013
Neue Management Packs im Zeitraum zwischen 27.07.2013 und 11.08.2013:
Laut dem Microsoft Web Service wurde das Exchange Management Pack aktualisiert:
Die Build Nummer 620 entspricht aber noch dem original Releasebuild von April. Somit kann es sich nur um eine sehr kleine Änderung handeln.
OpsMgr: Neue Management Packs seit Ende Mai 2013
Keine Besonderheiten im heißen Sommer :)
Es kam nur ein BizTalk Management Pack hinzu (für 2010 und 2013)
Neue Management Packs im Zeitraum zwischen 31.05.2013 und 25.07.2013
ConfigMgr: 8.3 Zeichen bei OSD
Es gibt gerade in der Produktion noch Software, die auf 8.3 Zeichen setzen. Diese alte DOS Konvention versucht Microsoft schon länger über Bord zu schmeißen. In Windows 8 wird diese bei Storage Spaces schon standardmäßig deaktiviert.
Firmen, die aktuell auf Windows 7 migrieren können trotzdem nicht sicher sein, dass 8.3 noch aktiv ist, da für das Rollout u.U. ein Win PE 4 also auf Windows 8 basierend verwendet wird.
Update Rollup 2 für ConfigMgr 2012 SP1 ist verfügbar
Seit gestern ist das Update Rollup 2 für den System Center Configuration Manager verfügbar.
Interessante Neuerungen/Korrekturen sind:
- eingeschränkte Unterstützung für ältere Win PE (3.1) Images, um auch an Hardware zu deployen, die das aktuelle Win PE 4.0 Image nicht mehr unterstützt
- OS Deployment funktioniert jetzt auch, wenn die Ports des Site Servers angepasst wurden
- Der Linux Agent unterstützt jetzt auch Debian, Ubuntu, CentOS und Oracle Linux
- Weitere Änderungen sind unter dem unten angegebenen Link zu finden.
Das Rollup ist als Hotfix unter folgender Adresse herunterladbar: https://support.microsoft.com/kb/2854009/en-us
OpsMgr: Neue Management Packs seit Ende April
Neue Management Packs im Zeitraum zwischen 21.04.2013 und 30.05.2013
Eine erwähnenswerte Änderung ist das Update vom OS Management Pack mit folgenden Änderungen:
-
Fixed a bug in Microsoft.Windows.Server.2008.Monitoring.mp where the performance information for Processor was not getting collected.
-
Made monitoring of Cluster Shared Volume consistent with monitoring of Logical Disks by adding performance collection rules. (Cluster Shared Volume – Free space / MB,Cluster Shared Volume – Total size / MB,Cluster Shared Volume – Free space / %,Cluster Disk – Total size / MB,Cluster Disk – Free space / MB,Cluster Disk – Free space / %)
Abkürzungen für System Center Produkte
Ich verwende regelmäßig die Abkürzung SCCM für System Center Configuration Manager. In den MVP Foren wird man dafür regelmäßig gerügt. Ursache hierfür ist, dass Microsoft für seine Produkte nur offizielle Abkürzungen benutzt, die nicht von einer anderen Firma als Trademark eingetragen wurden.
Der Eintrag SCCM ist ein eingetragenes Trademark. Zu finden ist dies z.B. in der entsprechenden Datenbank der USA: